Login
Landtechnik

Maschine des Jahres - preiswürdig

Maschine des Jahres
Thumbnail
Helmut Süß, Wochenblatt
am
30.11.2017

Die renommierte Auszeichnung bzw. der Preis ‚Maschine des Jahres‘ wurde bereits zum elften Mal bei der Agritechnica verliehen.

Helmut Süss

Alle zwei Jahre versuchen die Technikredakteure aus dem dlv Deutscher Landwirtschaftsverlag zusammen mit internationalen Kollegen aus der Vielzahl an neuen Modellen die wirklich preiswürdigen Typen herauszufinden.

Oft sind es Weiterentwicklungen in Teilbereichen, die für mehr Leistung, Einsatzsicherheit oder Effizienz sorgen. Bei der Maschine des Jahres steht nicht das separate Detail im Vordergrund, sondern die Summe an innovativen Lösungen, die im Ergebnis eine besondere, preiswürdige Gesamtmaschine ergeben. Keine leichte Aufgabe und die Entscheidung ist nicht immer einfach bzw. einstimmig.

Nicht nur für die Jurymitglieder sollte als oberste Prämisse gelten: Welchen Nutzen bzw. tatsächliche Verbesserung kann der neue Traktor, Mähdrescher, Roder, Häcksler, Grubber, Sämaschine oder Futtererntetechnik etc. dem Praktiker in seinem Landwirtschaftsbetrieb bringen? Dies ist bei den digitalen Lösungsansätzen leider oft nicht erkennbar, zumal hier immer noch Kompatibilitätsprobleme in der Praxis auftreten.

Die Agritechnica bietet immer wieder ein Feuerwerk an landtechnischen Neuheiten, z. T. Prototypen oder Konzeptstudien. Jeder Hersteller will bei dem Wettlauf um die beste Technik nicht nur mitmachen, sondern natürlich am besten auch gewinnen.

Das Gleiche gilt für die Maschine des Jahres. Aber hier werden keine Prototypen prämiert, sondern Maschinen und Geräte, die im Folgejahr auch am Markt verfügbar sind. Bei der mitunter schwierigen Auswahl sind Kompetenz und Erfahrung bei den Jurymitgliedern gefragt. Wenn dann ein Kandidat, sprich ein neuer Schlepper oder Erntemaschine sowie Anbaugerät, bereits im Vorfeld im Praxiseinsatz getestet werden konnte, ist das sicherlich sehr hilfreich.

Auch interessant