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Tag der Maschinenringe 2017

Vernetzung ist für den Maschinenring ein alter Bekannter

pd
am
26.06.2017

Freiburg - Vernetzung ist für die Gemeinschaft der Maschinenringe deutlich mehr als die Verbindung von Maschinen und Daten über das Internet.

Als Vorreiter der Sharing Economy ist miteinander zu arbeiten, voneinander zu lernen und sich gemeinsam weiter zu entwickeln Grundgedanke des Maschinenrings. 300 Geschäftsführer und Vorsitzende der Maschinenringe kamen vom 21. – 23. Juni in Freiburg zusammen, um sich über Chancen und Möglichkeiten der Digitalisierung der Landwirtschaft auszutauschen. Der Tag der Maschinenringe stand in diesem Jahr unter dem Motto: #Vernetzt wie der Maschinering.

Die Vernetzung landwirtschaftlicher Betriebe, um Kosten zu reduzieren und zusätzliche Ertragsmöglichkeiten zu schaffen, ist seit der Gründung vor 59 Jahren Kernaufgabe der Gemeinschaft der Maschinenringe. Die zunehmende Digitalisierung in der Landwirtschaft eröffnet Chancen für die Landwirte der Zukunft. „Aber der direkte Erfahrungsaustausch vor Ort ist durch nichts zu ersetzen“, resümiert Leonhard Ost, Präsident des Bundesverbands der Maschinenringe e.V.. Dazu gehört auch der Wissenstransfer aus anderen Branchen.

In Freiburg stand der Austausch mit Digitalisierungsexperten und Wissenschaftlern im Mittelpunkt, um zu diskutieren, welche Chancen die intensive Vernetzung für die Landwirtschaft bietet. Für Prof. Dr. Ewald Wessling von der Hochschule Hannover sind Daten für die Wirtschaft so bedeutend, wie es in der Old Economy das Öl war. Für Digitalunternehmer Jan Bechler ist eine Organisation wie der Maschinenring moderner denn je, weil Fragen wie sie die Digitalisierung aufwirft, besonders effizient im Verbund angegangen und beantwortet werden können.

In zahlreichen Workshops zur Digitalisierung, zu Führungsthemen, aber auch zur nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit machten sich die Geschäftsführer und Vorsitzenden der Maschinenringe fit für die Zukunft der Landwirtschaft. Godela Roßner vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum zeigte eindrucksvoll, wie schon heute Satellitenbilder die Grundlage liefern, um den Aufwuchs auf einzelnen Feldern zu beurteilen. Prof. Dr. Amos Albert von Bosch Deepfield Robotics zeigte mit Robotern, die sensorgesteuert Pflanzen erkennen und Unkraut beseitigen, wie die Zukunft der Landwirtschaft heute schon funktioniert.

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