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Sonderkulturen

2016 war ausgezeichnetes Hopfenjahr in der EU

Hopfenfeld
pd
am
20.02.2017

Brüssel - Sowohl in der Qualität als auch in der Quantität konnte die Hopfenernte 2016 in der Europäischen Union überzeugen.

Der Copa-Vorsitzende für Hopfen, Bernard Ingweller aus Frankreich, bestätigte in Brüssel für 2016 die ausgezeichnete Hopfenernte in der EU als auch weltweit. Die EU-Produktion erreichte 59.000 Tonnen.

Speziell Deutschland, mit Abstand dem größten Hopfenanbauer, konnte eine hervorragende Ernte einfahren. 42.7000 Tonnen in 2016 verglichen mit 28.337 Tonnen in 2015. Damit liegt die Ernte über dem Durchschnitt. Das bedeutete 50 Prozent Zuwachs in der Menge und 80 Prozent bei den Alphasäuren gegenüber 2015. Die meist angebauten Sorten waren Herkules und Amarillo.

In Tschechien, dem zweitgrößten Anbauer in der EU, betrug dank gutem Wetter die Ernte 7.100 Tonnen, verglichen mit 4.800 Tonnen in 2015.

Auf ein positives Jahr kann auch Polen zurückblicken. Die Anbaufläche wuchs um neun Prozent. Die Ernte betrug 2.557 Tonnen

In Slowenien stieg die Ernte auf 2.476 Tonnen gegenüber 1.677 Tonnen in 2015.

Großbritannien produzierte 1.450 Tonnen gegenüber 1.357 Tonnen in 2015.

In Spanien ging die Ernte geringfügig auf 940 Tonnen zurück. Frankreich schloss mit 772 Tonnen ab.

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