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Biogaserzeugung

EEG 2017: 58 % der Maisanbauer ändern das Anbauverhalten nicht

Maisfeld
pd
am
09.05.2017

Bonn - In diesem Jahr reagieren viele Maisanbauer noch nicht auf die veränderten Rahmenbedingungen durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Nach einer Umfrage des Markforschungsunternehmens KleffmannGroup im Auftrag des Deutschen Maiskomitees e. V. (DMK) planen 58 % der Anbauer von Mais zur Biogaserzeugung keine Veränderung des Anbauverhaltens.

22 % der Befragten sind sich noch unsicher. Die restlichen Befragten planen Umstrukturierungen. Soll Mais durch andere Kulturpflanzen ersetzt werden, werden als Alternativen Zuckerrüben, Winterroggen und Winterweizen sowie Wintertriticale genannt. Des Weiteren wird entweder mit einer geringeren Maisanbaufläche für Biogas reagiert oder die Fläche zur Biogas-Substraterzeugung soll insgesamt reduziert werden.

Die gesamte Anbaufläche von Mais sinkt 2017 der Umfrage entsprechend um 73.300 ha auf rund 2,49 Mio. ha. Auf gut 39 % dieser Fläche (980.275 ha) wächst Silomais zur Energieerzeugung.

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