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Grünfutterernte

Grünland - gut vorbereitet für gutes Futter?

Grünland Mähen
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Helmut Süß, Wochenblatt
am
12.04.2018

Gerade in der Tierhaltung hängt von einem guten Grundfutter letztlich die Wirtschaftlichkeit ab.

Helmut Süss

Denn hochwertiges Futter ist die Grundlage für eine hohe Leistung und gute Herdengesundheit in der Rindviehhaltung und insbesondere bei den Milchkühen. Gute Silage erreicht man nur durch gute Arbeitsqualität: beim Mähen, Schwaden, Bergen bis zum Verdichten im Silo.

Bei der Siloernte muss natürlich das Wetter passen, bloß darauf hat man keinen Einfluss. Aber auf eine ordentliche Arbeit und auf gut aufeinander abgestimmte Arbeitsprozesse in der Silierkette kann man Einfluss nehmen, schließlich geht es um das Futter fürs ganze Jahr. Über eine schlechte oder suboptimale Silage ärgert man sich schließlich 365 Tage.

Bei der Grünfutterernte spielt zudem die richtige Geräteeinstellung eine wesentliche Rolle, um den Verschmutzungsgrad zu minimieren. Leider sieht man noch zu oft, dass zu tief gemäht wird oder die Wender bzw. Schwader zu aggressiv arbeiten. Im Silostock ist der Festfahrer die Schlüsselperson. Er hat gewaltige Mengen zu bewältigen und versucht meist unter Zeitdruck, das Grünzeug ordentlich zu verdichten.

Um das Wetterrisiko zu minimieren und die Futterqualität zu erhöhen, ist eine schlagkräftige und zugleich schonende Technik gefordert. Hierzu bieten die Gerätehersteller manche innovative Überraschungen, die sich noch in der Praxis bewähren müssen.

Nach dem späten Winter scheint jetzt im warmen Frühling die Natur zu explodieren und die Grünlandlandwirte sind natürlich ungeduldig und sehr gespannt auf den ersten Schnitt. Dabei sollte man auf jeden Fall gut vorbereitet sein: Zunächst sollte man die Geräte einsatzbereit machen. Gut gewartete Geräte laufen erfahrungsgemäß zuverlässiger. Auch die Silierkette sollte man rechtzeitig organisieren. Viel Erfolg!

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