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Hopfenernte

Hopfen: Geschätzte Erntemenge liegt über dem Durchschnitt

Hopfenernte
pd
am
11.09.2017

München - Erste Schätzungen der Hopfenernte 2017 aus der Ernteberichterstattung belaufen sich nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik auf rund 637 300 Zentner (318 650 Dezitonnen). Damit liegt die Erntemenge um 4,4 Prozent über dem mehrjährigen Durchschnitt.

Nach den ersten vorliegenden Schätzungen der Ernteberichterstattung bei Hopfen (Alt- und Junghopfen) werden diesjährig bayernweit auf 16.707 Hektar rund 637.300 Zentner eingeholt. Damit liegt die Erntemenge um 4,4 Prozent über dem sechsjährigen Durchschnitt von 610.346 Zentnern.

Mit insgesamt 16 310 Hektar liegen fast 98 Prozent der Hopfenanbaufläche in der Hallertau, dem größten geschlossenen Hopfenanbaugebiet der Welt. Entsprechend viel Hopfen wird hier erzeugt. Die ersten Schätzungen der Berichterstatter zur Erntemenge gehen hier derzeit von rund 625.500 Zentnern aus. Dies entspricht einem Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum langjährigen Mittel (598 776 Zentner).

Bayernweit werden die Sorten Herkules (4.684 Hektar), Perle (2.663 Hektar) und Hallertauer Tradition (2.610 Hektar) nach wie vor am meisten angebaut. Es werden diesjährige Hektarerträge von 52,5 Zentner bei der Sorte Herkules, von 34,6 Zentner bei der Sorte Perle und von 35,7 Zentner bei der Sorte Hallertau Tradition erwartet.

Die durchschnittlichen Erträge des Aromahopfens werden auf 35,0 Zentner je Hektar und die des Bitterhopfens auf 48,2 Zentner je Hektar geschätzt.

Die erste Schätzung der Ernteberichterstatter liefert Näherungswerte zur bayerischen Hopfenernte. Eine zweite Schätzung liegt im Oktober 2017 vor.

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