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Übernahme von Monsanto

Immer mehr Behörden geben grünes Licht

Schriftzuege Monsanto und Bayer mit Ähren und Dollarnoten
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Karola Meeder, Wochenblatt
am
28.02.2018

Bayer hat im vergangenen Jahr zur geplanten Übernahme von Monsanto weitere behördliche Freigaben erhalten. Mittlerweile haben mehr als die Hälfte der weltweit rund 30 Behörden grünes Licht gegeben. Ein Meilenstein dabei war die Freigabe der brasilianischen Kartellbehörde.

Bei der geplanten Übernahme von Monsanto hat Bayer im vergangenen Jahr weitere behördliche Freigaben erhalten. "Erst kürzlich hat die brasilianische Kartellbehörde grünes Licht gegeben. Dies ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Abschluss der Transaktion. Schließlich ist Brasilien einer der wichtigsten Agrarmärkte der Welt", sagte der Vorstandsvorsitzende Werner Baumann bei einer Bilanz-Pressekonferenz in Leverkusen. Insgesamt hat jetzt mehr als die Hälfte der rund 30 Behörden weltweit die Übernahme genehmigt. Es zeichnet sich aber auch ab, dass die Prüfverfahren mehr Zeit brauchen. "Unser Ziel ist es jetzt, die Transaktion im zweiten Quartal 2018 abschließen zu können", so Baumann. "Unsere Erwartung eines erfolgreichen Abschlusses der Prüfungen bleibt davon unberührt, ebenso wie unsere Überzeugung, dass dieser Schritt richtig ist."

Wichtig im Rahmen der geplanten Übernahme von Monsanto und den damit verbundenen kartellrechtlichen Freigabeverfahren war im vergangenen Jahr die vertragliche Vereinbarung, bestimmte Crop-Science-Geschäfte an BASF zu verkaufen. "Zusätzlich haben wir uns nun auch verpflichtet, unser gesamtes Geschäft mit Gemüsesaatgut zu veräußern. Hinzu kommen können der Verkauf oder die Auslizenzierung bestimmter weiterer Geschäftsaktivitäten von Bayer oder Monsanto", sagte Baumann.

Mit Material von Bayer
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