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Maismarkt

Iran ist ein Absatzmarkt für Mais

Maisfeld
pd
am
04.04.2017

Paris - Der Iran ist heute immer noch ganz klar ein Maisimporteur. 2016/2017 wird die örtliche Produktion wahrscheinlich nur 20% des Eigenbedarfs decken können, was den Iran dazu zwingt ungefährt 8.5 Mt einzuführen. Neue Sorten, an denen französische Züchter arbeiten, sollen das Erzeugungspotenzial nun steigern.

Die Maisanbaufläche im Iran wird auf ungefähr 500 000 ha geschätzt, davon 200 000 ha Körnermais. Der iranische Landwirtschaftsminister hat die klare Ambition diese Kultur zu fördern. Es müssen jedoch zunächst zwei Herausforderungen gemeistert werden: zum einen ein Wasserdefizit und zum anderen die Versalzung der Böden. Das sind Herausforderungen, die mit den lokalen Maissorten nicht zu erfüllen sind.

Die französische Mais- und Sorghumsaatgutbranche hat sich für eine Zusammenarbeit mit dem iranischen Ministerium für Landwirtschaft und der iranischen Union der landwirtschaftlichen Genossenschaften engagiert, mit dem Ziel moderne Hybridsorten mit einem kurzen Anbauzyklus zu fördern. Außerdem soll auch der Sorghumanbau gefördert werden, denn diese Kultur hat ein großes Potenzial bei den iranischen Boden- und Witterungsverhältnissen. So werden 2017 im Iran mehrere Sortenplattformen in strategischen landwirtschaftlichen Produktionszonen errichtet um das Potenzial von leistungsstarken Mais- und Sorghumsorten hervorzuheben und die Agrarprobleme in diesem Land anzugehen.

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