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Mais

Regenwürmer mögen Gärreste und Gülle

von , am
02.03.2015

<b>Bonn</b> - Wie Dr. Barbara Koblenz und Prof. Dr. Olaf Christen in einer Veröffentlichung des Deutschen Maiskomitees e.V. (DMK) berichten, wirken sich die Ausbringung von Gärresten und Gülle positiv auf die Häufigkeit und Biomasse der Regenwürmer aus.

© M. Großmann/pixelio.de
Die Wissenschaftler hatten sich in einer Studie mit der Auswirkung der zunehmenden Gärrestdüngung aus Biogasanlagen auf die Regenwurmfauna im Vergleich zu traditionellen Düngern auseinandergesetzt. An zwei Standorten wurden dazu in ein- und mehrjährigen Feldversuchen Biogasgärrückstände, traditionelle Wirtschaftsdünger wie Rinder- und Schweinegülle, Mineraldünger und eine ungedüngte Kontrollvariante verglichen.
In der kurzzeitigen Betrachtung konnte die signifikant höchste Regenwurmhäufigkeit bei einer Gülleapplikation beobachtet werden. In der Gärrest- und konventionellen Güllevariante unterschieden sich die Regenwurmbiomassen signifikant im Vergleich zur mineralischen Düngung und zur unbehandelten Variante. Nach drei Jahren war die Regenwurmbiomasse in den Düngungsvarianten mit konventioneller Gülle und Gärrest im Vergleich zur Mineraldüngung und zur ungedüngten Variante tendenziell höher. Die Artenzusammensetzung der Regenwurmpopulation wird maßgeblich durch die Applikation der Gärreste beeinflusst. (pd)
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