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Angebaute Kulturen

Auf über der Hälfte des Ackerlands in Bayern steht Getreide

Weizenfeld Ähren
pd
am
14.11.2017

Mais wird in Bayern zu 78,0 Prozent als Silomais/Grünmais (426.300 Hektar) und zu 22,0 Prozent als Körnermais angebaut.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, beträgt die landwirtschaftlich genutzte Fläche nach den endgültigen Ergebnissen der repräsentativen Bodennutzungshaupterhebung 2017 nahezu unverändert zum Vorjahr rund 3.127.700 Hektar. 

Von der gesamten landwirtschaftlichen Fläche Bayerns werden rund zwei Drittel, also 2.056.800 Hektar (65,8 Prozent) als Ackerland genutzt, was einen geringfügigen Anstieg um 0,4 Prozent bedeutet.

Trotz eines leichten Rückgangs von knapp 10.000 Hektar (-0,9 Prozent) zum Vorjahr macht das Getreide zur Körnergewinnung (einschl. Körnermais und Corn-Cob-Mix) mit insgesamt rund 54,1 Prozent nach wie vor den größten Teil der Ackerlandfläche aus.

Spitzenreiter in dieser Kategorie ist mit einer Anbaufläche von 520.300 Hektar (46,7 Prozent) weiterhin der Weizen, gefolgt von der Gerste mit 327.900 Hektar (29,4 Prozent).

Mit einer Gesamtfläche von 546.800 Hektar macht der Mais einen Anteil von 26,6 Prozent des bayerischen Ackerlands aus und liegt damit etwa 2,6 Prozent unter Vorjahresniveau.

Mais wird in Bayern zu 78,0 Prozent als Silomais/Grünmais (426 300 Hektar) und zu 22,0 Prozent als Körnermais/Mais zum Ausreifen einschließlich CCM (120.400 Hektar) angebaut.

Unter den Pflanzen zur Grünernte ist der Silomais/Grünmais mit einem Anteil von 72,7 Prozent die Hauptkulturart.

Auf 142.600 Hektar des Ackerlands werden Handelsgewächse angebaut, wovon 83,0 Prozent (118.400 Hektar) der  Anbaufläche mit Winterraps bestellt ist. Bei der Anbaufläche von Hackfrüchten ist ein Anstieg zum Vorjahr von 11,3 Prozent auf insgesamt 113.100 Hektar zu verzeichnen.

Einen Anteil von 36,8 Prozent der Hackfrüchte machen Kartoffeln (41 700 Hektar) aus, weitere 62,8 Prozent der Flächen sind mit Zuckerrüben ohne Saatguterzeugung (71 100 Hektar) bestellt, was einen Anstieg zum Vorjahr von 16,2 Prozent bedeutet.

Auf 33.300 Hektar des bayerischen Ackerlands werden Hülsenfrüchte angebaut, den größten Teil dieser Kategorie machen die Erbsen mit 14.700 Hektar aus, gefolgt von Ackerbohnen (9.000 Hektar) und Sojabohnen (8.400 Hektar).

Nahezu gleichbleibend zum Vorjahr entfällt ein Drittel der gesamten landwirtschaftlich genutzten Fläche bzw. 1.058.000 Hektar auf Dauergrünland. Darunter machen Wiesen 67,2 Prozent (711.100 Hektar) und Weiden 29,0 Prozent (306.900 Hektar) aus.

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