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Forstliche Gutachten

Unverzichtbares Instrument

Seitlicher Lichteinfall im Wald
Bayerischer Waldbesitzerverband
am
24.05.2017

München - Im kommenden Jahr wird wieder das forstliche Gutachten zum Zustand der Waldverjüngung erstellt. Aber schon im Vorfeld dieses Termins ist es sinnvoll, dass sich Waldbesitzer, Jagdvorstände, Jagdausübungsberechtigte und Jagd- sowie Forstbehörden gemeinsam ein Bild über den Vegetationszustand machen.

Zuletzt wurde das Vegetationsgutachten gemeinsam durch den Bayerischen Bauernverband, den Bayerischen Jagdverband und den Bayerischen Waldbesitzerverband in einem Zehn-Punkte-Programm einvernehmlich weiterentwickelt. Und diese für das Vegetationsgutachten 2015 aufgestellten Kriterien haben sich durchaus bewährt, sie sind vor Ort anerkannt und müssen aus Sicht der Waldbesitzer auch im Jahr 2018 unverändert fortgeführt werden. Besonders wichtig sind hier die revierweisen Aussagen: Sie erfolgen in roten Hegegemeinschaften von Amts wegen und in grünen Hegegemeinschaften auf Antrag einer der beteiligten Parteien. Die revierweisen Aussagen sind so wichtig, weil innerhalb einer Hegegemeinschaft oft erhebliche Unterschiede zwischen den einzelnen Revieren bestehen.

Gerade unter den Herausforderungen des Klimawandels und des damit verbundenen Waldumbaus können wir Waldbesitzer nicht auf das Vegetationsgutachten in seiner heutigen Form verzichten. Denn es ist die Aufgabe von uns allen, rechtzeitig vor Ort die Rahmenbedingungen für zukunftsfähige Wälder zu erhalten und so das Eigentum der Waldbesitzer zu schützen und unseren Nachkommen ein funktionierendes Waldökosystem zu hinterlassen. Bei dieser Aufgabe ist das Vegetationsgutachten eines unserer wichtigsten Instrumente und darum unverzichtbar.

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