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2000 tote Schweine im Stall - staatliche Räumung eingeleitet

Schweinemast
Der Tod eines großen Schweinemastbestandes in Osthausen hatte bundessweit für Schlagzeilen gesorgt. © imago/Overstreet
BLW
am
11.05.2018

Die Betreiber der beiden Mastschweineställe in Osthausen haben über ihren Anwalt mitteilen lassen, dass sie die Räumung der Stallungen selbst nicht beauftragen können.

Das Landratsamt Würzburg leitet nun die Räumung der Ställe im Rahmen der Ersatzvornahme ein. Dazu wurden Vergleichsangebote von mehreren Fachfirmen eingeholt. Das Landratsamt war hierzu nach den Vorschriften des Vergaberechtes verpflichtet.

Anfang der Woche sollte entschieden werden, welche Fachfirma mit der Räumung beauftragt wird und wann mit der Räumung der Ställe begonnen werden kann. Nach aktuellem Sachstand ist damit zu rechnen, dass diese rund zwei Wochen dauern wird. Anfang April hatten die Betreiber der Mastschweineställe das Veterinäramt über ihren Anwalt informiert, dass in den Stallungen im November 2017 rund 2000 Mastschweine verendet sind.

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