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Monitoring

Antibiotikaeinsatz in der Nutztierhaltung erneut verringert

pd
am
04.04.2016

Berlin - Die deutschen Bauern haben erneut weniger Antibiotika in der Tierhaltung eingesetzt. Dies bestätigen die neuesten Auswertungen des staatlichen Antibiotika-Monitorings.

Halbjährlich meldet der tierhaltende Landwirt den zuständigen Überwachungsbehörden Daten über die im Betrieb gehaltenen und behandelten Tiere, die angewendeten Antibiotika sowie die Anzahl der Behandlungstage. Aus diesen Meldungen wird die jeweilige betriebsindividuelle Therapiehäufigkeit ermittelt. Daraus werden zwei Kennzahlen abgeleitet. Gegenüber der Erfassung im 1. Halbjahr 2014 sind die Kennzahlen der Therapiehäufigkeit im 2. Halbjahr 2015 sehr deutlich zurückgegangen. In der Schweinemast haben sich die Kennzahlen beispielsweise halbiert. Das gilt sowohl für den Durchschnitt aller Betriebe, als auch für die Betriebe, die bisher am häufigsten mit Antibiotika therapierten.

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