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Sonstige

Bayerische Hühner legten 2014 gut 1,2 Milliarden Eier

von , am
27.04.2015

<b>München</b> - Jedes zweite Ei stammt aus Niederbayern.

© Rolf Handke / pixelio.de
In Bayern wurden im Jahr 2014 von den Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen 1,22 Milliarden Eier erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden hierzu im Monatsdurchschnitt rund 4,16 Millionen Legehennen gehalten.
Seit dem Verbot der konventionellen Käfighaltung in Deutschland ab Beginn des Jahres 2010 ist die Bodenhaltung in Bayern die dominierende Haltungsform. Auf sie entfielen zum Stichtag 1. Dezember 2014 gut 55 Prozent der Haltungsplätze. Auf die Käfighaltung (ausgestaltete Käfige und Kleingruppenhaltung) entfielen nur noch knapp 28 Prozent der Haltungsplätze, sieben Jahre zuvor waren es noch über zwei Drittel. Außerdem standen zwölf Prozent der Hennenhaltungsplätze für die Freilandhaltung und fast fünf Prozent für die ökologische Eiererzeugung zur Verfügung.
Im Durchschnitt wurden im Jahr 2014 in Bayern von jeder Henne 294 Eier gelegt. Damit hätte jeder Einwohner Bayerns im vergangenen Jahr mit 97 heimischen Eiern versorgt werden können. Die Auslastung der Stallkapazität lag im Mittel bei gut 88 Prozent. 64 Prozent der Eier wurden in den 23 Großbetrieben mit mindestens 30.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt rund 112.600 Hennen. Diese wiesen mit 301 Eiern auch eine überdurchschnittliche jährliche Legeleistung auf.
In den kleineren Betrieben wurden je Henne im Jahr dagegen „nur“ 281 Eier gelegt. Knapp die Hälfte aller Eier (594,8 Millionen) stammte von Betrieben in Niederbayern, ein weiteres Fünftel aus der Oberpfalz (248,2 Millionen). In den übrigen Regierungsbezirken wurden zwischen 12,3 Prozent (Oberbayern) und 3,1 Prozent (Oberfranken) der Eier erzeugt.
Die leistungsstärksten Legehennen befanden sich in Oberfranken und der Oberpfalz. Dort legte jede Henne im Jahr durchschnittlich 300 bzw. 299 Eier. Dagegen brachten es die Hennen in Schwaben nur auf 256 Eier. Ursächlich für die unterschiedliche Legeleistung sind neben der Rasse insbesondere die Haltungsform sowie die Größe der Eier. (pd)
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