Login
Seuchen

Bayern - Zahl der Verdachtsfälle auf Geflügelpest steigt

Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit
am
23.11.2016

München - In vierzehn Landkreisen beziehungsweise Städten wurde Geflügelpest nachgewiesen. Verdachtsfälle gibt es in fünf Landkreisen.

Reiherenten

Die Geflügelpest breitet sich weiter aus. Das nationale Referenzlabor, das Friedrich-Loeffler-Institut, hat die Geflügelpest an Tieren aus folgenden bayerischen Landkreisen beziehungsweise Städten nachgewiesen:

  • Landkreis Lindau
  • Landkreis Starnberg
  • Landkreis Rosenheim
  • Landkreis Traunstein
  • Landkreis Weilheim-Schongau
  • Landkreis Miesbach
  • Landkreis Augsburg
  • Landkreis Freising
  • Landkreis Ostallgäu
  • Landkreis Unterallgäu
  • Landkreis Landshut
  • Landkreis Rottal Inn
  • Stadt Nürnberg
  • Stadt Ingolstadt.

Des Weiteren hat das LGL bei Wildvögeln aus dem

  • Landkreis Neuburg Schrobenhausen
  • Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Landkreis Ebersberg
  • Landkreis Landsberg Lech
  • Landkreis Straubing-Bogen

Erreger vom Subtyp H5 nachgewiesen. Diese Proben sind zur Bestätigung, weiteren Subtypisierung und Pathogenitätsbestimmung an das Nationale Referenzlabor, Friedrich-Loeffler-Institut, weitergeleitet worden.

Was Tierhalter zu beachten haben

Seit vergangenen Freitag gilt die allgemeine Stallpflicht in Bayern. Die Umsetzung erfolgt durch Allgemeinverfügungen der Kreisverwaltungen, in der Regel sind das die Landratsämter. Die Allgemeinverfügung enthält konkrete Verhaltensmaßregeln für Geflügelhalter und wird in den lokalen Medien, im Amtsblatt und auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht.

Außerdem hat der Bund eine Eilverordnung erlassen. verordnungueberbesondereschutzmassregelninkleinengefluegelhaltungen.pdf

 

Für Ratsuchende gibt es eine Reihe von Informationsmaterial. Als Quellen sind in erster Linie hier zu nennen:

Auch interessant