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Futtermittel

Düngeverordnung - Kleie enthalten relativ viel Phosphor

Getreide Kleie
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
02.07.2018

Mühlennachprodukte wie zum Beispiel Kleie sind wertvolle Futtermittel – Jetzt drohen aufgrund neuer Bestimmungen wie der Düngeverordnung möglicherweise Einschränkungen bei der Verfütterung.

    Kleie bringen verdauliche Rohfaser in das Mischfutter. Allerdings enthält die Kleie auch relativ viel Phosphor. Dies stellt die Tierernährer nun im Zuge der neuen Umweltgesetzgebung vor eine neue Herausforderung, denn die neue Umweltgesetzgebung hat zum Ziel, die Einträge von Stickstoff und Phosphor zu reduzieren. darauf hat der Verband der Getreide-, Mühlen- und Stärkewirtschaft VGMS e.V. hingewiesen.

    Wenn es zukünftig möglich sein sollte, den Phosphorgehalt in der Kleie (bzw. den anderen Mühlennachprodukten) zu reduzieren, dann könnte es durchaus möglich werden, dass in diversen Regionen solche Nebenprodukte bevorzugt gekauft werden.

    Vor allem in der Milcherzeugung hat sich der Fokus auf GVO-freie, „heimische“ Erzeugung, verändert. Im Zuge dessen wurden vermehrt Mühlennach-, aber auch Rapsprodukte in der Milchkuhfütterung eingesetzt, die viel Phosphor in die Mischfutter eintragen. An sogenannten Problemstandorten mit sehr hoher Phosphorversorgung der Böden kann es deshalb durchaus dazu kommen, dass in der Fütterung wieder höhere Anteile an Getreide, Soja und Zuckerrübenschnitzeln zum Einsatz kommen.

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