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Fleisch

Erzeugung in Bayern geringfügig gesunken

Bayerisches Landesamt für Statistik
am
09.11.2015

München – Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis September 2015 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 595.000 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt.

Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies ein geringfügiger Rückgang um 1.900 t bzw. 0,3 Prozent. Auf Schweinefleisch entfielen 60,6 Prozent der gesamten Schlachtmenge. Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres sank die Schweinefleischproduktion um 2,0 Prozent (7.300 t) auf 360.700 t. Hierfür wurden 3,77 Millionen Schweine geschlachtet, 76.300 Tiere bzw. zwei Prozent weniger Tiere als im gleichen Vorjahreszeitraum. Fast 65 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (143.600 t bzw. 39,8 Prozent) und Oberbayern (89.400 t bzw. 24,8 Prozent) erzeugt.

39,0 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 232.300 t war dabei die produzierte Fleischmenge um 2,3 Prozent (5 300 t) höher als in den ersten drei Quartalen des Vorjahres. Die Zahl der geschlachteten Rinder nahm hierbei gleichfalls um 2,3 Prozent (14 900 Tiere) auf 673 900 zu. Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 69.500 t (Anteil 29,9 Prozent) sowie in Schwaben mit 60.800 t (26,2 Prozent).

Die verbleibende Schlachtmenge von gut 1.900 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (1 600 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch. Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch lediglich bei rund neun Prozent.

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