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Messen

Eurotier 2016 - Zeit zum Netzwerken

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Christine Endres, Fleckvieh
am
10.11.2016

München - Die EuroTier ist für viele Tierhalter der Höhepunkt im Messekalender.

Spannende Weltneuheiten, interessante Fachvorträge und viele gute Gespräche mit Kollegen sowie Vertretern der Firmen und Verbände sind da vorprogrammiert. Dieses Netzwerk aus Praxis, Forschung und Industrie ist einmalig.

Auch wenn die Motivation vieler Tierhalter im Moment durch die schlechten Marktpreise, die angespannte politische Lage in der Welt und nicht zuletzt durch die ständige Besserwisserei von Seiten der Nicht-Landwirte gedämpft ist, sollte man sich die riesige Branchenschau auf dem Messegelände in Hannover nicht entgehen lassen.

Mehr denn je gilt es jetzt, Augen und Ohren offen zu halten nach den Möglichkeiten, um die Tierhaltung weiter zu optimieren. Nur so besteht eine reelle Chance, den Betrieb gestärkt durch unsichere Zeiten zu führen. Dabei muss es sich nicht immer gleich um die Anschaffung eines neuen Fütterungssystems oder einer neuen Stalleinrichtung handeln, um effizienter und effektiver zu wirtschaften. Oft helfen schon kleine technische Raffinessen, um den ein oder anderen Euro einzusparen. Systeme zur Reinigungsanalyse für Melkanlagen, Anlagen zum Überwachen der Tränken in Geflügelställen oder Programme zur Gewichtsbestimmung von Mastschweinen sind nur drei Beispiele für Innovationen, die es auf der diesjährigen EuroTier zu entdecken gibt. Einige davon werden sogar von der DLG mit Edelmetall ausgezeichnet.

Auch der ohnehin schon so forcierte Tierkomfort darf dabei nicht auf der Strecke bleiben, ebenso wie die Arbeitswirtschaft. Somit lohnt sich eine Reise in die niedersächsische Hauptstadt allemal. Denn nirgendwo sonst gibt es für Tierhalter mehr Möglichkeiten, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen und den Betrieb für die Zukunft zu rüsten.

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