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Vierter Weg

Ferkelkastration - BBV sieht andere Staaten bereits weiter

Ferkel auf Stroh
pd
am
24.01.2018

In Schweden ist bereits seit 2011 die lokale Betäubung bei der Ferkelkastration mit dem Wirkstoff Lidocain und mit Anwendung durch den Landwirt möglich.

Auch weitere Länder setzen auf die lokale Betäubung von Ferkeln.

 

Die Schweiz ist mit ihrer Isofluran-Narkose nach Einschätzung des BBV nicht glücklich. Dort sei man auf der Suche nach einem alternativen Verfahren und interessiere sich insbesondere für die lokale Betäubung.

Die belgische Schweinebranche hat im Dezember erklärt, dass zum heutigen Tag nicht auf die Kastration verzichtet werden kann. Sie verpflichtet sich zu einer Schmerzlinderung bei der Ferkelkastration.

Auch in Dänemark gibt es neue Entwicklungen: Aktuell hat der Dänische Fachverband der Land- und Ernährungswirtschaft bekanntgegeben, dass in Dänemark seit Januar 2018 Ferkelerzeuger und ihre Mitarbeiter auf freiwilliger Basis die lokale Betäubung bei der Ferkelkastration durchführen dürfen. Voraussetzung dafür ist eine Schulung, die voraussichtlich einen Tag dauert. Die Medikamente Procamidor und Pronestesic enthalten den Wirkstoff Procain-Hydrochlorid, sind in der EU für Schweine zugelassen und können in Dänemark für die Ferkelkastration verwendet werden. Ab 1. Januar 2019 wird die lokale Betäubung bei der Ferkelkastration vom dänischen Qualitätsprogramm DANISH als Anforderung gesetzt.

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