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Statistik

Fleckvieh ist häufigste Rinderrasse in Bayern

Rinder im Stall
pd
am
31.05.2017

Fürth - Zum Stichtag 3. November 2016 hielten bayerischen Landwirte einen Rinderbestand von 3,2 Millionen Tieren. Die häufigste Rinderrasse in Bayern ist mit 2.448.024 Tieren das Fleckvieh.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, wurden zum Stichtag 3. November 2016 insgesamt 47.442 landwirtschaftliche Haltungen mit einem Bestand von 3.178.657 Rindern in Bayern nachgewiesen. Zur Ermittlung der Rinderbestände werden die Ergebnisse aus der Datenbank HIT (Herkunftssicherungs- und Informationssystem für Tiere) herangezogen. Die meisten Rinder (89,4 Prozent) gehören den Doppelnutzungsrassen an. Die häufigste Rinderrasse in Bayern ist mit 2.448.024 Tieren das Fleckvieh. Rund ein Drittel des Fleckviehbestandes befindet sich in Oberbayern. Die zweithäufigste Rinderrasse ist das Braunvieh mit 246.250 Tieren, davon entfallen 87 Prozent auf Schwaben. Das sogenannte Gelbvieh ist eine Rinderrasse, die vorwiegend in Franken vorkommt. Von 9.007 Tieren wurden 95 Prozent in Mittel-, Unter- und Oberfranken gezählt.

Unter den Rindern der Milchrassen (194.514 Tiere) sind die bedeutendsten und leistungsfähigsten Rassen das Holstein-Schwarzbunt-Rind (166.017 Tiere) sowie das Holstein-Rotbunt-Rind (17.761 Tiere). Jeweils rund die Hälfte der Holstein-Rinder wurde in Schwaben erfasst.

Im November 2016 wurden 142.067 Rinder ermittelt, die den Fleischnutzungsrassen zugeordnet werden. Dazu zählen unter anderem das deutsche Angus (19.291 Tiere) sowie die Rinderrasse Charolais (14.663 Tiere).

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