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Veredelung

Fleischerzeugung in Bayern 2015 geringfügig gesunken

pd
am
24.05.2016

München - Zunahme beim Rindfleisch, Rückgang beim Schweinefleisch.

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden im Jahr 2015 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 810.000 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein geringfügiger Rückgang um 2.800 t bzw. 0,3 Prozent.

Auf Schweinefleisch entfielen gut drei Fünftel der gesamten Schlachtmenge. Binnen Jahresfrist sank die Schweinefleischproduktion um 1,9 Prozent (9.600 t) auf 488.200 t. Damit setzte sich der seit dem Jahr 2011 zu beobachtende rückläufige Trend weiter fort. Die Zahl der geschlachteten Schweine nahm im gleichen Zeitraum um 2,1 Prozent (108.700 Tiere) auf knapp 5,1 Millionen Tiere ab. Fast 65 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (194.900 t bzw. 39,9 Prozent) und Oberbayern (120.600 t bzw. 24,7 Prozent) erzeugt.

39,4 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 319.200 t war die produzierte Fleischmenge um 6.900 t bzw. 2,2 Prozent höher als im Jahr zuvor. Hierfür wurden 927.500 Rinder geschlachtet, 18.000 Tiere bzw. zwei Prozent mehr Tiere als im Vorjahr. Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 95.400 t (Anteil 29,9 Prozent) sowie in Schwaben mit 84.300 t (26,4 Prozent).

Die verbleibende Schlachtmenge von gut 2.600 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (2.200 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch.

Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch lediglich bei rund neun Prozent.

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