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Sonstige

Fleischerzeugung in Bayern leicht gestiegen

von , am
25.06.2015

<b>München</b> - Zunahme insbesondere beim Rindfleisch.

© Rainer Sturm / pixelio.de
Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden von Januar bis März 2015 in Bayern in gewerblichen Schlachtbetrieben sowie durch Hausschlachtungen 201.800 Tonnen (t) zum Verzehr geeignetes Fleisch (ohne Geflügel) erzeugt. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum war dies eine Steigerung um fast 2.200 t bzw. 1,1 Prozent.
Auf Schweinefleisch entfielen 60,5 Prozent der gesamten Schlachtmenge. Gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres erhöhte sich die Schweinefleischproduktion geringfügig um knapp 700 t bzw. 0,6 Prozent auf 122.100 t. Die Zahl der geschlachteten Schweine stieg hierbei wegen des etwas höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts im gleichen Zeitraum nur um 0,4 Prozent (5.000 Tiere) auf 1,27 Millionen. Gut 64 Prozent des Schweinefleischs wurden in Niederbayern (48.000 t bzw. 39,3 Prozent) und Oberbayern (30.300 t bzw. 24,8 Prozent) erzeugt.
39,2 Prozent der Schlachtmenge entfielen auf die Rindfleischerzeugung. Mit 79.100 t war die produzierte Fleischmenge um 1,7 Prozent (1.300 t) höher als im ersten Quartal des Vorjahres. Die Zahl der geschlachteten Rinder nahm hierbei um 1,8 Prozent (4.100 Tiere) auf 228.900 zu. Der regionale Schwerpunkt der Rindfleischproduktion liegt im Süden Bayerns, und zwar in Oberbayern mit 23.500 t (Anteil 29,7 Prozent) sowie in Schwaben mit 21.100 t (26,6 Prozent).
Die verbleibende Schlachtmenge von gut 600 t verteilte sich insbesondere auf Schaffleisch (500 t) sowie in geringem Umfang auf Ziegen- und Pferdefleisch. Recht unterschiedlich ist der Beitrag Bayerns zur Fleischerzeugung in Deutschland. Während beim Rindfleisch gut ein Viertel der Schlachtmenge aus Bayern stammt, liegt der Anteil beim Schweinefleisch lediglich bei rund neun Prozent. (pd)
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