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Sonstige

H5N8: Erneuter Fall nachgewiesen

von , am
21.01.2015

<b>Anklam</b> - In der Region Anklam, Landkreis Vorpommern-Greifswald, wurde in einer Kleinstgeflügelhaltung der hoch pathogene Vogelgrippevirus H5N8 nachgewiesen und amtlich bestätigt.

© muensterpoint.de / pixelio.de
„Wir haben damit wieder einen Nachweis, dass das Virus in der Umwelt ist und ihm die Haltungsweise und die Größe eines Bestandes schlichtweg egal ist. Erst war es eine große Putenhaltung, dann ein Wildvogel, dann der Zoo Rostock und nun ein kleiner Bestand. Wir werden nun in Ruhe über alle weiteren Schritte entscheiden“, erklärte Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.
In diesem Bestand werden 2 Gänse, 27 Enten und 21 Hühner gehalten. Die Tötung der Tiere erfolgt derzeit und die epidemiologischen Untersuchungen sind angelaufen. Weiterhin wird darum gebeten, unklare Krankheits- bzw. Todesfälle bei Geflügel durch eine schnellstmögliche Untersuchung auf Geflügelpest abzuklären.
Des Weiteren darf Wildvögeln kein Zugang zu Futter, Einstreu und Gegenständen gewährt und Tiere dürfen nicht mit Oberflächenwasser getränkt werden, zu dem wildlebende Vögel Zugang haben. In allen Verdachtsfällen sei umgehend das zuständige Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsamt zu informieren.
Das Aufstallgebot in den Risikogebieten wird aufgrund des neuen Fundes nicht aufgehoben werden können. Hierzu sind auf der Homepage des Ministeriums die entsprechenden Karten und Gemeindelisten verfügbar. Auch wird weiterhin das Bürgertelefon unter der 0385-588 6066 werktags zwischen 09 und 14 Uhr für Vogelgrippefragen frei geschaltet sein. (pd)
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