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QS-Futtermittelmonitoring

Hohes Niveau in der Futtermittelsicherheit

pd
am
26.09.2016

Bonn - Futtermittelproben aus 80 Ländern ausgewertet.

Verladung von Futtermitteln am Hafen

Der aktuelle QS Monitoring-Report Futtermittel greift auf die beeindruckende Datengrundlage von 2,5 Mio. Analyseergebnissen zurück. Basis sind die 173.000 Futtermittelproben des QS-Futtermittelmonitoring der vergangenen acht Jahre. Allein im letzten 12-Monatszeitraum wurden 24.278 Proben in QS zugelassenen Laboren untersucht. Mit weniger als einem Prozent Höchstgehaltüberschreitungen wird das einheitlich hohe Niveau in der Futtermittelsicherheit bestätigt – über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus. Denn: 22 Prozent der analysierten Rohwaren-Proben im QS-Futtermittelmonitoring stammen aus dem Ausland.
Der Futtermittelsektor ist durch international stark verzweigte Warenströme gekennzeichnet. „Derzeit hat QS mit acht europäischen Standardgebern bilaterale Vereinbarungen, davon profitieren mehr als 7.000 Futtermittelunternehmen weltweit. Dass wir dadurch ein einheitlich hohes Niveau in der Futtermittelsicherheit erreicht haben, belegen die aktuellen Zahlen“, erklärt Dr. Hermann-Josef Nienhoff, Geschäftsführer der QS Qualität und Sicherheit GmbH. Bestrebungen, den Anbau von z. B. Soja in klimatisch günstige Regionen Europas auszuweiten, werden auf absehbare Zeit den Bedarf nicht decken und folglich auch die Abhängigkeit von Importen aus Übersee erforderlich machen. „Der hohe Stellenwert einer lückenlosen Kontrolle der Futtermittel wird dadurch besonders deutlich“, so Nienhoff weiter. Im QS-Futtermittelmonitoring werden konsequent alle Herkünfte einbezogen – ob direkt über QS-Systempartner oder über die anerkannten Standards.

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