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Kennzeichnungspraxis bei Futtermitteln

Kommission genehmigt EU-Kodex

aiz
am
08.08.2016

Brüssel - Harmonisierung zwischen den Mitgliedstaaten angestrebt.

Die Europäische Kommission hat den EU-Kodex für eine gute Kennzeichnungspraxis bei Mischfuttermitteln in der Tierproduktion gebilligt. Das Regelwerk dient zur Vereinheitlichung der Praktiken in den Mitgliedstaaten. Dazu sollen die Vorgaben in der EU-Verordnung zur Kennzeichnung von Futtermitteln verdeutlicht und Landwirten wie auch Herstellern von Mischfuttermitteln praktische Beratung geboten werden, betonten der Dachverband der EU-Landwirte- und -Genossenschaften Copa- Cogeca sowie der europäische Verband der Futtermittelhersteller (Fefac), die den Kodex gemeinsam entwickelt haben.

"Die europäischen Landwirte, agrarischen Genossenschaften und Futtermittelhersteller haben gemeinsam harte Arbeit geleistet und mithilfe ihres Fachwissens sowie ihrer Erfahrung diesen Kodex erstellt, um sicherzustellen, dass die für die Landwirte unerlässlichen Informationen entsprechend auf dem Etikett angegeben sind. Wir freuen uns, mit Blick auf eine bestmögliche Anwendung der Futtermittelkennzeichnungs-Regeln auf EU-Ebene zu einer verstärkten Harmonisierung und einem besseren Verständnis beitragen zu können", betonte Pekka Pesonen, Generalsekretär von Copa-Cogeca.

Alexander Döring, Generalsekretär der Fefac, betonte darüber hinaus die Bedeutung des Kodex-Abschnitts zu den Angaben. "Dieser Abschnitt enthält eine Reihe von einheitlichen Anforderungen im Hinblick auf die Art zugelassener oder verbotener Angaben sowie die dazugehörige Begründung. Dies stellt einen großen Schritt in Richtung erhöhter Transparenz in der Futtermittelkette dar und wird Innovation begünstigen."

Die offizielle Billigung durch die EU-Kommission wurde im Amtsblatt C275 veröffentlicht und erhielt auch deutliche Unterstützung von den Mitgliedstaaten im Ständigen Ausschuss der EU für Pflanzen, Tiere, Lebens- und Futtermittel (SC-Paff).

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