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Statistik

Oberbayern weiterhin Spitzenreiter in der bayerischen Rinderhaltung

Bayerisches Landesamt für Statistik
am
26.01.2016

München - Auf Kreisebene ist der Rinderbestand jedoch im Landkreis Unterallgäu am größten.

Zum Stichtag 3. November 2015 weist das Bayerische Landesamt für Statistik nach Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ einen Bestand von rund 3,2 Millionen Rindern in 48.918 bayerischen Rinderhaltungen nach. Bayern hat dabei mit über 25,3 Prozent den höchsten Rinderanteil im Vergleich der Bundesländer. Im November 2014 wurden allerdings noch über 26.200 Tiere und 1.553 Haltungen mehr gezählt. Die Anzahl der Milchkühe betrug im November 2015 rund 1,2 Millionen Tiere. Dies entspricht einem Rückgang im Vergleich zu November 2014 um 0,7 Prozent.
Knapp ein Drittel des bayerischen Rinderbestandes entfällt auf Oberbayern (951.738 Rinder oder 29,7 Prozent). Danach folgen Schwaben (682.566 Rinder oder 21,3 Prozent) und Niederbayern (476.303 Rinder oder 14,9 Prozent). Am wenigsten Rinder werden in Unterfranken gehalten (121.191 Tiere oder 3,8 Prozent).
Auf Kreisebene wurden die meisten bayerischen Rinder im Landkreis Unterallgäu ermittelt. Hier hielten zum Stichtag 1.755 Rinderhalter 141.668 Rinder. Dies entspricht rund 21 Prozent aller Rinder im Regierungsbezirk Schwaben. Im Landkreis Unterallgäu ist jedoch ein relativ starker Rückgang der Rinderhaltungen zu verzeichnen. Im November 2014 konnten hier noch etwa 3,7 Prozent (67) mehr Haltungen gezählt werden. Weitere 20 Prozent der Rinder Schwabens entfielen 2015 auf den Landkreis Ostallgäu. In 2.108 Haltungen wurde ein Bestand von 135.275 Rindern nachgewiesen, wobei mehr als die Hälfte der Tiere Milchkühe (67.950 Tiere) sind.
Im Regierungsbezirk Oberbayern weist der Landkreis Rosenheim mit einem Anteil von 14,5 Prozent am Rinderbestand die meisten Rinder auf. Hier wurden 137.657 Rinder bei 2.146 Rinderhaltern erfasst.
In Bayern lag die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung zum Stichtag bei 66 Rindern und damit um 2 Rinder höher als noch im Vorjahr 2014. Die rinderreichen  Landkreise Rosenheim und Ostallgäu liegen dabei mit 64 Rindern je Halter in etwa im bayerischen Durchschnitt, während Rinderhalter mit Betriebssitz im Unterallgäu durchschnittlich über 81 Rinder verfügen.
Der durchschnittliche bayerische Milchviehhalter hielt zum 3. November 36 Milchkühe, im November 2014 waren es 35 Tiere. Ein Milchkuhhalter im Unterallgäu besitzt im Schnitt 48 Milchkühe, im Ostallgäu sind es 40 Tiere. Ebenfalls über dem bayerischen Durchschnitt liegt der Landkreis Rosenheim mit 37 Milchkühen je Halter.

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