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Statistik

Rinder: Durchschnittliche Bestandsgröße steigt 2017 an

Rind auf Weide
pd
am
22.06.2017

Fürth - Es gelten die üblichen Trends. Die Zahl der Rinderhaltungen und der Rinder ging in Bayern zurück, wobei die Haltungen stärker sanken als die Rinderzahl.

Zum Stichtag 3. Mai 2017 weist das Bayerische Landesamt durch eine Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ 3.148.057 Rinder in 46.199 Haltungen nach. Die Zahl der Rinderhaltungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent (-1.652 Haltungen) gesunken. Der Rinderbestand verringerte sich um 1,1 Prozent (-36.543 Tiere). Die durchschnittliche Rinderzahl je Haltung lag im Mai 2017 bei 68 Rindern und damit um ein Rind höher als noch im Vorjahresmonat.

Milchkühe stellen mit einer Zahl von 1.196.711 Tieren einen Anteil von 38 Prozent am gesamten Rinderbestand dar. Gegenüber dem Vorjahr wurde bei dieser Tierkategorie ein Rückgang um 4,8 Prozent (-1.565 Haltungen) auf 31,274 Milchkuhhaltungen festgestellt. Der Milchkuhbestand ging dabei um 1,0 Prozent (-12.257 Tiere) zurück. Die durchschnittliche Zahl der Milchkühe je Milchkuhhaltung ist in Bayern im Zeitraum Mai 2016 bis Mai 2017 von 37 auf 38 Tiere angestiegen. Die Zahl der sonstigen Kühe (Ammen- und Mutterkühe) nahm um 0,8 Prozent auf 70.481 Tiere ab.

Die Zahl der Kälber und Jungrinder umfasste zum 3. Mai 2017 insgesamt 918.027 Tiere. Bei Rindern von einem Jahr bis unter zwei Jahren wurde ein Bestand von 742.889 Tieren ermittelt. Den Hauptanteil stellen dabei mit 72,3 Prozent weibliche Tiere dar. Die Anzahl dieser Tiere nahm gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres um 2,0 Prozent (-10.724 Tiere) auf 536.759 Tiere ab. Der Bestand der männlichen Tiere dieser Alterskategorie verringerte sich um 2,2 Prozent (-4.596 Tiere) auf 206.130 Tiere. Der Rinderbestand von Tieren mit zwei Jahren oder älter – ohne Milchkühe und sonstige Kühe – verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozent (- 1.424 Tiere). Bei den weiblichen Tieren dieser Alterskategorie war ein Rückgang um 1,3 Prozent (-2.740 Tiere) auf 205.692 Tiere zu verzeichnen.

Die Anzahl der Bullen und Ochsen hat sich um 10,2 Prozent (+1.316 Tiere) auf 14.257 Tiere erhöht.

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