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Rinderhaltung

Rückgang der Milchkuhhaltung in Bayern

Rind im Schnee
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
05.02.2019

Die Zahl der Rinderhaltungen ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,9 Prozent (-1.334 Haltungen) gesunken.

Zum Stichtag 3. November 2018 weist das Bayerische Landesamt für Statistik durch eine Auswertung des Verwaltungsverfahrens „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ in Bayern 3.073.578 Rinder in 44.493 Haltungen nach.

Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern mit 913.280 Tieren den größten Rinderbestand, gefolgt von Schwaben mit 657.772 Rindern. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang von 1,8 Prozent bzw. 1,6 Prozent. Die Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz liegen mit 453.050 (-2,2 Prozent) bzw. 419.528 Rindern (-2,7 Prozent) fast gleichauf. Mittel- und Oberfranken folgen mit 290.024 (-2,3 Prozent) bzw. 222.666 Tieren (-1,8 Prozent). Das Schlusslicht bei den Rinderbeständen ist Unterfranken mit 117.258 Tieren (-1,0 Prozent).

Das Unterallgäu ist mit 134.054 Tieren Spitzenreiter bei den Rinderbeständen auf Kreisebene, gefolgt vom Kreis Rosenheim mit 133.696 Rindern, dem Kreis Ostallgäu mit 132.168 und dem Kreis Rottal-Inn mit 112.249 Rindern.

Die Zahl der Milchkuhhaltungen ist in allen bayerischen Regierungsbezirken gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Der stärkste Rückgang zeigt sich dabei in Unterfranken mit einem Minus von 7,6 Prozent auf 690 Haltungen, gefolgt von Mittelfranken und Oberfranken mit jeweils 6,8 Prozent auf 2.283 bzw. 1.950 Haltungen. Den vergleichsweise geringsten Rückgang an Haltungen weisen mit einem Minus von 3,9 Prozent bzw. 4,0 Prozent die Bezirke Oberbayern und Schwaben auf.

Der Kreis Ostallgäu hat mit 66.343 Tieren den höchsten Milchkuhbestand auf Kreisebene, fast gleichauf mit dem Kreis Unterallgäu mit 66.048 Milchkühen. An dritter Stelle liegt der Landkreis Rosenheim mit 61.533 Kühen.

In Bayern umfasst eine Milchkuhhaltung im Durchschnitt 40 Milchkühe. Die größten Bestände gibt es in Mittel- und Oberfranken mit 45 bzw. 44 Kühen. Am kleinsten sind die Bestände in Ober- und Niederbayern mit durchschnittlich 37 bzw. 36 Tieren.

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