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Afrikanische Schweinepest

Schweinepest nimmt in Polen wieder an Fahrt auf

Wildschwein
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Karola Meeder, Wochenblatt
am
18.12.2018

Es sah nach einer Beruhigung der Situation aus, jetzt berichten die Medien von einer weiteren Ausbreitung, Neuinfektionen und einer zusätzlichen Hiobsbotschaft.

Nach einer zeitweiligen Beruhigung flammt die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Polen wieder spürbar auf. Medienberichten zufolge wurden allein in den vergangenen zwei Wochen mehr als 100 neue ASP-Fälle bei Wildschweinen nachgewiesen, nachdem die Zahl infizierter Tiere im Oktober auf unter zehn pro Woche gesunken war. Der Anstieg zum Jahresende ist allerdings keine neue Entwicklung, sondern wurde in ähnlicher Form auch in den Vorjahren beobachtet.

Die Seuche zieht ungeachtet dessen immer weitere Kreise: Laut dem Fachmagazin „Farmer.pl“ wurde ein an der Krankheit gestorbenes Wildschwein erstmals in der Nähe von Lodz gefunden. Auch in einem bisher nicht betroffenen Gebiet im Nordosten des Landes soll der erste Fall überhaupt aufgetreten sein. Hinzu kommen zahlreiche Neuinfektionen in den bereits als Seuchengebiete geltenden Wojewodschaften in Zentral- und Ostpolen.

Nächste Hiobsbotschaft: Immunität der Schweine

Sorge bereitet den Veterinärbehörden der Umstand, dass immer öfter Wildschweine mit teilweiser Immunität gegen die Afrikanische Schweinepest aufgefunden werden. In den letzten beiden Wochen habe man 22 solcher Fälle nachgewiesen. Dies bedeute, dass inzwischen jedes fünfte Wildschwein zumindest ansatzweise gegen die Seuche resistent sein könnte und die Krankheit daher wesentlich weiter verbreiten könne als andere Tiere, die bereits nach kurzer Zeit verenden.

Mit Material von AgE
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