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EU-Markt

Schwieriger Lage auf dem Schafmarkt

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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
29.06.2018

Europaweit ist sowohl ein Rückgang beim Verbrauch und bei den Preisen zu beobachten.

Schäfer mit Herde

Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe „Schafe“ von Copa und Cogeca, Michèle Boudoin, sagte, dass der Verbrauch in vielen Mitgliedstaaten rund 2-2,5 kg pro Kopf erreiche, ausgenommen Griechenland, wo er 4,5 kg pro Kopf und Jahr betrage, während er dort vor einiger Zeit noch bei 18 kg/Kopf und Jahr lag. Die EU-Schafproduktion indes verzeichnet einen Anstieg von 6,8 % im Vergleich zum Vorjahr, bei Ziegen beträgt der Anstieg 10,9 %. Die Preise für schwere Lämmer sind rückläufig, aber noch über den niedrigen Niveaus vom Vorjahr, während die Preise für leichte Lämmer unter den Niveaus von 2017 liegen.  

Die Vorsitzende der Arbeitsgruppe Michèle Boudoin betonte daher die Notwendigkeit, die Dynamik und Attraktivität des Sektors für junge Menschen zu erhöhen, und darüber hinaus das Problem von Schafattacken durch große Beutegreifer wie Wölfe zu lösen, welches die Lebensgrundlage der Landwirte stark gefährde.

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