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Vermarktung

Stallpflicht - 12-Wochenfrist läuft aus

pd
am
02.02.2017

Kiel - Freilandhaltungsbetriebe müssen Eier, die nach dem Auslaufen der Frist gelegt werden, als Eier aus Bodenhaltung deklarieren.

Legehenne

Das Landwirtschaftsministerium in Schleswig-Holstein hat daraufhin hingewiesen, dass schrittweise in diesen Tagen die 12-Wochen-Frist ausläuft. Nach Ablauf von zwölf Wochen (je nach Kreis zwischen dem 31. Januar und dem 3. Februar in Schleswig-Holstein) dürfen Freilandhalter aufgrund der Stallpflicht die Eier nach EU-Recht nicht mehr als Freilandeier vermarkten. Eier, die nach dem Auslaufen der Frist gelegt werden, müssen als Eier aus Bodenhaltung deklariert werden. „Das bedeutet für alle einen großer Aufwand. Hinzu kommt, dass sie mit Einbußen rechnen müssen. Das Land wird den betroffenen Haltern dafür einen Ausgleich zur Verfügung stellen (siehe Land stellt Produzenten von Freilandeiern Ausgleichzahlungen in Aussicht). Betroffen sind in Schleswig-Holstein rund 57 Betriebsstätten mit etwa. 250.000 Plätzen. Das sind etwa 14 Prozent der Legeplätze im Land.

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