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Zentral-Landwirtschaftsfest

Stimmung nicht verderben lassen

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Max Riesberg, Wochenblatt
am
08.09.2016

München - Eine Woche ist es noch hin, dann eröffnet das 126. Zentral-Landwirtschaftsfest in München seine Pforten für Besucher aus aller Herren Länder.

Max Riesberg

Eine Festwoche auf die sich schon viele lange Zeit gefreut haben. Aber wenn wir ganz ehrlich sind, dann haben die erschreckenden Ereignisse willkürlicher Gewalt gegen die Zivilbevölkerung in den vergangenen Monaten auch für diese Neuauflage unseres geliebten ZLF für einen faden Beigeschmack bei so manchem von uns gesorgt. Über das Oktoberfest 2016 und das ZLF zu schreiben und das Thema Terror vollkommen auszublenden, wäre sicher nicht ehrlich.

Jetzt kann man natürlich darüber philosophieren, wie wahrscheinlich es ist, dass etwas passiert. Die Verantwortlichen tun in punkto Sicherheitskonzept das Menschenmögliche. Letztlich muss es aber doch jeder selbst wissen, ob er auf die Wiesn rausgeht oder nicht. Ihr Wochenblatt ist auf alle Fälle in vielfältigster Weise (Wochenblatt-Stammtisch, Innovationspreis, dlv-Stand, etc.) vor Ort vertreten.

Tatsache ist, dass sich auch viele Züchter nicht beirren lassen und mit ihren Elite-Zuchttieren wieder im Tierzelt und im großen Ring vertreten sind. Schließlich geht es um den Titel des Landessiegers. Der ZLF-Katalog kündigt uns jetzt schon vielversprechende Vertreter der einzelnen Rassen an. Zusammen mit dem neuen Milchviehstall mitten in der Großstadt und einem vielfältigen und interessanten Rahmenprogramm rund um die tierische Veredelung werden sie wieder für schwärmende Züchter- herzen und eine staunende Stadtbevölkerung sorgen.

Lassen wir uns also die Stimmung in ohnehin schwierigen Zeiten für die Erzeuger und Firmen nicht verderben und wünschen uns gemeinsam ein friedliches und schönes Landwirtschaftsfest. Ein wenig haben wir das ja auch selbst in der Hand.

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