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Strukturwandel

Viele Schweinehalter sperren Stall endgültig zu

Schwein im Stall
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
24.06.2019

Der Strukturwandel schreitet gnadenlos voran. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Betriebe um 7,1 Prozent zurückgegangen.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik mitteilt, gab es nach den vorläufigen Ergebnissen der Schweinebestandserhebung zum 3. Mai 2019 rund 4.600 Schweinehalter, die einen Mindestbestand von 50 Schweinen oder 10 Zuchtsauen aufweisen.

Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Rückgang von 7,1 Prozent. Die durchschnittliche Bestandsgröße in Bayern ist seit Mai 2018 von 653 auf 675 Tiere pro Betrieb gestiegen.

Von den bayerischen Betrieben wurden insgesamt 3.108.700 Schweine gehalten, 4,0 Prozent weniger als im Jahr zuvor, 57,9 Prozent der Tiere (1.799.000 Schweine) befanden sich in Betrieben, die 1.000 oder mehr Schweine aufstallen.

Während der Bestand an Schweinen in Betrieben mit 1 000 oder mehr Tieren gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Prozent gestiegen ist, ist er bei den Betrieben mit weniger als 1.000 Tieren um 10,9 Prozent gefallen.

Auch die Zahl der in Bayern zum Stichtag 3. Mai 2019 gehaltenen Mastschweine war mit 1.438.600 Tieren rückläufig (-4,4 Prozent).

Der Ferkelbestand ist im Vorjahresvergleich nur leicht um 0,6 Prozent (-5 300 Ferkel) auf 871.000 Tiere zurückgegangen, der Bestand an Zuchtsauen etwas deutlicher, und zwar um 5,4 Prozent (-12.200 Sauen) auf 216.400 Tiere.

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