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Kastration

Vollnarkose für Ferkel - Anwenderschutz nicht gewährleistet

Ferkel Kastration
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
21.11.2018

Die Messungen der SVLFG in landwirtschaftlichen Betrieben hatten ergeben, dass das Verfahren der Inhalationsnarkose bei Ferkeln den Anforderungen an einen sicheren Anwenderschutz nicht genügt.

Mitarbeiter der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) haben eine Reihe von Messungen beim Einsatz von Isofluran zur Betäubung von Ferkeln in den vergangenen Monaten durchgeführt. Sie zeigen, dass das Verfahren der Inhalationsnarkose bei Ferkeln den Anforderungen an einen sicheren Anwenderschutz nicht genügt.

Die Zwischenergebnisse wurden dem Präventionsausschuss der SVLFG am 12. November vorgestellt. Dabei wurde insbesondere deutlich, dass Nachbesserungen an den Masken, den Schlauchverbindungen und an den Dosierungseinrichtungen der Narkosegeräte durchgeführt werden müssen. Die festgestellten Gefährdungen für die im Unternehmen arbeitenden Personen müssen durch geeignete Schutzmaßnahmen beseitigt werden. 

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