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Aufwandsentschädigung

Wildschweine - so funktioniert die Abschussprämie

Erlegte Wildsau
pd
am
17.01.2018

Der Bayerische Landesjagdverband (BJV) hat nun den Ablauf des Verfahrens vorgestellt.

Die Bayerische Staatsregierung hat am 19. Dezember eine Abschussprämie für Schwarzwild beschlossen. Danach gibt es eine Aufwandsentschädigung von 20 Euro für jeden erlegten Frischling, für Überläuferbachen und Bachen, die für die Aufzucht von Jungtieren nicht notwendig sind. Der Bayerische Landesjagdverband (BJV) hat nun auf seiner Internetseite den Ablauf des Verfahrens dargestellt. Danach wird die Prämie vom BJV an die Jagdausübungsberechtigten, also an die Revierpächter, ausbezahlt.

Revierinhaber, die die Prämie beziehen möchten, müssen den Antrag (ab Ende Januar verfügbar) von der BJV-Homepage (www.jagd-bayern.de) herunterladen und sorgfältig ausfüllen. Die Bankverbindung sollte man dabei nicht vergessen! Der Antrag muss dann an die BJV-Geschäftsstelle, Hohenlindner Str. 12, 85622 Feldkirchen geschickt werden.

Es muss eine von der Unteren Jagdbehörde im Landratsamt bestätigte Kopie der Streckenliste dem Antrag beigelegt werden. Der Antrag wird dann vom Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit überprüft, danach bekommt der Antragsteller sein Geld vom BJV ausbezahlt.

Der Antrag gilt zunächst nur für das Jagdjahr 2017/18 und für Tiere, die zwischen dem 19. Dezember 2017 und dem 31. März 2018 erlegt wurden. Die Antragsfrist läuft vom 31. März bis 15. Mai 2018.

Für das Jagdjahr 2018/19  wird es nach Auszahlung wieder eine Aufwandsentschädigung geben.

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