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Fachmesse

Boden- und waldschonende Forstmaschinen

Kunst mit Motorsäge
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Ulrich Graf, Wochenblatt
am
18.07.2018

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber hat die Leitmesse Interforst in München eröffnet.

Beständiger technischer Fortschritt ist bei der Pflege und Bewirtschaftung der bayerischen Wälder auch künftig unverzichtbar. Das hat Forstministerin Michaela Kaniber bei der Eröffnung der Internationalen Forstmesse Interforst in München deutlich gemacht. Sie appellierte an die Branche, Innovationen gezielt auf boden- und waldschonende Technik auszurichten. „Wir brauchen Forstmaschinen, die die Waldarbeit nicht nur sicherer und wirtschaftlicher machen, sondern zudem Bäume und Boden so pfleglich wie möglich behandeln“, sagte die Ministerin.

Auch wenn die Forsttechnik im ökologischen Bereich bereits große Fortschritte gemacht habe, müssten die Potenziale für weitere Entwicklungen konsequent genutzt werden. Denn der Wald sei nicht nur bedeutender Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber, sondern gleichzeitig wertvoller Lebens- und Erholungsraum – und stehe als solcher zunehmend im Blickfeld der Öffentlichkeit. Laut Kaniber hat die Forsttechnik-Branche immer wieder bewiesen, dass sie hoch innovativ ist und für wachsende Anforderungen stets passende Lösungen findet. So habe etwa der Einsatz von Forstmaschinen die gefährliche Aufarbeitung von Sturmschäden erheblich sicherer gemacht.

Bayern ist mit 2,6 Millionen Hektar Wald und einem Holzvorrat von einer Milliarde Kubikmeter größtes deutsches Waldland. Die bayerische Forst-, Holz- und Papierbranche erwirtschaftet mit 200.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 37 Milliarden Euro. Als Leitmesse bietet die Interforst alle vier Jahre einen umfassenden Überblick über den aktuellen Stand der Technik. Der Ministerin zufolge ist sie eine bewährte Plattform, sich über neue technische Lösungen auszutauschen und Innovationen anzustoßen. Bis zum 22. Juli werden auf dem Münchner Messegelände mehr als 50 000 Besucher erwartet.

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