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Eierproduktion

Bayern - Jedes zehnte Ei war ein Bio-Ei

pd
am
23.11.2016

München - Die bayerischen Hühner legten von Januar bis September 777 Millionen Eier.

Eier

In Bayern wurden in den ersten drei Quartalen 2016 von den Legehennenbetrieben mit mindestens 3.000 Hennenhaltungsplätzen 777,3 Millionen Eier erzeugt. Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, wurden hierzu im Monatsdurchschnitt 3,58 Millionen Legehennen gehalten. Im Durchschnitt legte jede Henne in Bayern von Januar bis September dieses Jahres 24 Eier pro Monat. Damit hätte jeder Einwohner Bayerns in den ersten neun Monaten mit 60 heimischen Eiern versorgt werden können.

Mit 48,1 Prozent wurde knapp die Hälfte der Eier (374,3 Millionen) in den Großbetrieben mit mindestens 30.000 Hennenhaltungsplätzen erzeugt. Jeder dieser Betriebe besaß im Schnitt gut 65.000 Hennen. Diese wiesen mit 220 Eiern auch eine leicht überdurchschnittliche Legeleistung auf. In den kleineren Betrieben wurden je Henne in den ersten neun Monaten dagegen „nur“ 214 Eier gelegt. Ursächlich für die unterschiedliche Legeleistung sind neben der Rasse insbesondere die Haltungsform sowie die Größe der Eier.

Seit dem Verbot der konventionellen Käfighaltung in Deutschland ab Beginn des Jahres 2010 ist die Bodenhaltung in Bayern die dominierende Haltungsform. Folglich stammten 68 Prozent der Eier (528,2 Millionen) aus Bodenhaltung. 17,4 Prozent der Eier (135,4 Millionen) wurden von Hennen in Freilandhaltung gelegt und bei rund jedem zehnten Ei (74,6 Millionen) handelte es sich um ein Bio-Ei. Nur noch fünf Prozent der Eier (39,2 Millionen) kamen aus Käfighaltung (Kleingruppenhaltung und ausgestaltete Käfige). Letztere gehen ausschließlich in die industrielle Verarbeitung.

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