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Großhandel

Die Apotheker für den Ackerbau

Lager von Beiselen
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Wolfgang Piller, Wochenblatt
am
09.02.2017

München - Wenn ein Agrarhändler gut ausgestattet ist, liegt das daran, dass er vom Großhandel vorher gut versorgt wird. Das gilt erst recht, wenn es einmal „brennt“. Dann muss der Nachschub in aller Kürze bereitstehen.

Auf die Grippewelle im Winter ist jeder gut vorbereitet, aber was, wenn zum Beispiel das berüchtigte Norovirus erst den Kindergarten, dann ein Wohnviertel und zum Schluss eine Kleinstadt flach legt? Dann muss schnellstens der Nachschub an Medikamenten organisiert sein. Ähnlich ist es in der Landwirtschaft. Der Düngebedarf zu Beginn jedes Jahr überrascht niemanden, aber als das Gelbrostvirus vor Jahren erstmals wieder in den Süden Deutschlands gelangte, war keiner darauf eingestellt. Gut, dass es sich mit bekannten Fungiziden bekämpfen ließ, aber was, wenn nicht? Dann kommt als erstes der Großhandel im Agrargewerbe ins Spiel. Seine Funktion ist es, die Agrarhändler und lokalen Lagerhäuser zu versorgen. In der Ausgabe 5 des Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblattes haben wir die Funktionsweise beschrieben. Den Artikel finden Sie hier: 080_blw.pdf

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