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Getreidemarkt

EU-Kommission rechnet vorerst nicht mit Erholung

aiz
am
07.10.2016

Brüssel - Die globale Rekordernte sorgt nach Einschätzung der EU-Kommission für niedrige Preise.

Pessimistisch zeigt sich die EU-Kommission bezüglich der weiteren Entwicklung auf dem Getreidemarkt. Eine globale Rekordernte sorge für niedrige Preise. Hinzu komme ein Mengenproblem in der EU wegen schwieriger Witterungsbedingungen, heißt es in der jüngsten Kurzfrist-Prognose ("Short-Term-Outlook"), welche gestern präsentiert wurde.

Die EU-Getreideernte wird von der Kommission mit 294 Mio. t beziffert, und damit etwas niedriger als im fünfjährigen Durchschnitt (-2,5%). Deutlich falle vor allem der Rückgang in der EU-Erzeugung von Weizen und Mais aus, wird betont.

2016/2017 werden in der EU nach Schätzungen der Brüsseler Behörde 17 Mio. t Zucker produziert, das sind 14% mehr als im schwachen Vorjahr. Die anziehende Zuckererzeugung führe zu einem Bestand von 1 Mio. t Zucker zum Quotenende im Oktober 2017.

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