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Ölmarkt

Rapspreise stagnieren

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am
21.09.2017

München - Die Rapspreise tendierten seit Ende Juli recht schwach. Die Abgabebereitschaft der Erzeuger ist gering, denn hinsichtlich der erwarteten knappen heimischen Ernte hoffen Erzeuger auf höhere Erlöse, die allerdings von den Käufern bisher nicht realisiert werden.

Rapspreise

Der Bedarf wurde von Importen gedeckt. Das bayerische Mittel seit Beginn des Wirtschaftsjahres im Juli liegt bei rund 342 €/t und damit 1 % unter dem Vorjahreswert und sogar 6 % unter dem 5-jährigen Mittel desselben Zeitraumes. Der Fronttermin an der Matif verlief die letzten Wochen relativ stabil, verlor letzte Woche allerdings vorübergehend aufgrund der unerwarteten Entscheidung der EU-Kommission, die Importzölle auf Biodiesel aus Argentinien zu reduzieren. Da die USA kürzlich Importzoll auf Biodiesel erhoben hat, könnte dies dazu führen, dass ab Frühjahr 2018 wieder vermehrt Biodiesel in die EU importiert wird und folglich die Nachfrage nach heimischem Biodiesel und dem Rohstoff Rapssaat zurückgeht.

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