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Internationaler Handel

Weizenmarkt - Wasde stützt Getreidepreise

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am
19.07.2018

In seiner neuesten Schätzung für die weltweite Angebots- und Nachfrageentwicklung (Wasde) korrigierte das amerikanische Landwirtschaftsministerium (Usda) die globale Weizenerzeugung gegenüber der Vormonatsschätzung um über 8 Mio. t auf rund 736 Mio. t nach unten (Vj: 760).

Weizenernte

Begründet wird dies mit erneut verringerten Produktionserwartungen für Russland (–1,5 auf 67 Mio. t), der EU (–4,4 auf 145 Mio. t) und Australien (–2 auf 22 Mio. t). Bei einem globalen Verbrauch von 749 Mio. t revidierten die Analysten auch die Endbestände um 4 Mio. t auf 261 Mio. t nach unten.

Die Weizennotierungen an den Börsen reagierten auf diese Änderung mit positiven Vorzeichen. Produktionssteigerungen von über 4 Mio. t ergaben sich erneut für Sojabohnen (360 Mio. t; Vj: 337). Für Raps hingegen ein Minus von 2,6 auf 72 Mio. t (Vj: 74). Die EU-Rapserzeugung wurde ebenso erneut korrigiert, hier wird mit 20 Mio. t ein Minus von 1,6 Mio. t zum Vormonat, erwartet (Vj: 22,2).

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