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Inflationsrate in Bayern im Januar bei minus 0,2 Prozent

von , am
06.02.2015

<b>München</b> - Stark fallende Energiepreise drücken die Inflationsrate ins Minus.

© Dorothea Jacob / pixelio.de
Im Vergleich zum Januar des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,2 Prozent verringert; ein Preisrückgang war zuletzt im September des Krisenjahres 2009 (-0,2 Prozent) zu beobachten gewesen. Zu der rückläufigen Preisentwicklung hat ganz wesentlich der Preisverfall am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 30,7 und Kraftstoffe um 15,9 Prozent verbilligt. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet, hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 0,9 Prozent erhöht.
Das Preisniveau für Nahrungsmittel (-0,6 Prozent) ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht zurückgegangen. Bei den einzelnen Produkten verlief die Entwicklung teilweise allerdings sehr unterschiedlich. So sind beispielsweise die Preise für Butter (-18,0 Prozent) und Vollmilch (-9,5 Prozent) deutlich gefallen, während Bohnenkaffee (+11,6 Prozent) im Jahresvergleich spürbar teurer wurde.
Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise im Gesamtniveau gegenüber dem vorangegangenen Dezember um 1,0 Prozent gefallen. Auch zu diesem kurzfristigen Preisrückgang haben maßgeblich die kräftigen Preisnachlässe bei Heizöl (-11,8 Prozent) und Kraftstoffen (-6,4 Prozent) beigetragen. Binnen Monatsfrist hat sich auch Strom (-1,0 Prozent) etwas verbilligt, während sich die Preise für Obst (+2,2 Prozent) und Gemüse (+7,7 Prozent) erhöht haben. (pd)
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