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Molkereien

Arla Foods einigt sich mit den Liefergruppen in Süddeutschland

Milchtankwagen
BLW
am
22.06.2017

Sonthofen/Düsseldorf - Die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods hat sich im Rahmen der turnusmäßigen Milchpreisverhandlungen mit ihren Liefergruppen in Süddeutschland einvernehmlich auf eine Fortführung der bestehenden Milchlieferverträge geeinigt.

„Wir haben die aus formaljuristischen Gründen im Dezember 2016 ausgesprochene Kündigung der bestehenden Verträge zurückgenommen“, sagt Jörg van Loock, der bei Arla Foods in Deutschland für die Allgäu-Standorte verantwortlich zeichnet. Das bedeutet, dass der von der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft mbH (AMI) ermittelte Durchschnittspreis aus Baden-Württemberg und Bayern auch für 2017 als Grundlage der Milchpreisberechnungen für die Arla-Lieferanten in Süddeutschland gilt.

Darüberhinaus haben sich Arla Foods und die Liefergruppen auf eine Änderung der Kündigungsfrist geeinigt. Die Milchlieferverträge können künftig mit einer Frist von zwölf Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden. Bisher hatte diese Frist 24 Monate betragen. „Damit können wir unsere Lieferbeziehungen künftig flexibler gestalten“, so van Loock. Auch die Mitgliedslandwirte der Genossenschaft Arla Foods amba und ihrer Untergenossenschaften haben eine zwölfmonatige Kündigungsfrist.

Da sich der Standort Allgäu primär auf die Verwertung der Milchsorten Bio, Bergbauern sowie konventionell fokussiert, wurde es den betroffenen Liefergruppen freigestellt, ihre Spezialprodukte Bio-Heumilch und Heumilch anderweitig zu vermarkten.

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