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Milch

EU: Milchreduktionsmaßnahme wird gut angenommen

von , am
17.03.2017

Im Rahmen der Milchreduktionsmaßnahme wurden bisher knapp 852.000 t weniger angeliefert.

In Deutschland beteiligten sich laut EU-Angaben 9.427 Milchviehhalter. © Timo Klostermeier / pixelio.de

Rund 52.000 landwirtschaftliche Betriebe haben im Rahmen der von der EU geförderten Milchreduktionsmaßnahme in der ersten Runde einen Antrag auf Teilnahme gestellt, davon haben tatsächlich knapp 44.000 Erzeuger weniger Milch abgeliefert und bekommen einen entsprechenden Zuschuss, teilte die EU-Kommission diese Woche mit. Die Brüsseler Behörde sieht in ihrem Programm einen wichtigen Beitrag zur Stabilisierung des Marktes.


Im Rahmen der ersten Antragsperiode (Oktober bis Dezember 2016) wurden innerhalb der Europäischen Union um knapp 852.000 t Rohmilch weniger als im Vorjahr angeliefert, weil die EU-Kommission mit ihrer Unterstützung einen Anreiz zur Mengenreduktion gewährt. Von der Gesamtmenge entfielen rund 233.000 t auf Deutschland, 150.000 t auf Frankreich, 90.000 t auf das
Vereinigte Königreich, 60.000 t auf Irland, 53.000 t auf die Niederlande und 14.500 t auf Österreich. Die Erzeuger bekommen, wie berichtet, 14 Cent/kg nicht angelieferter Milch. Die Ergebnisse der
zweiten Antragsperiode (November 2016 bis Jänner 2017) wird die Kommission Anfang April veröffentlichen.


EU-Agrarkommissar Phil Hogan hält das Programm insgesamt für einen "klaren Erfolg". Die neue Maßnahme habe dazu beigetragen, dass sich der Erzeugermilchpreis in der EU seit dem Sommer
2016 wieder deutlich erholt und im Februar 2017 einen Durchschnittswert von 33,70 Cent erreicht habe, betonte Hogan heute auf einer Sitzung der französischen Milcherzeuger in Langres.

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