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Milchmarkt

milch.bayern e.V. gegründet

Mitglieder des Milch Bayern e. V.
pd
am
01.06.2017

Wolnzach - Am 31.05.2017 fand die Gründungsveranstaltung des milch.bayern e.V i.G. mit einer großen Zahl von Unternehmensvertretern statt.

Vorstände des aus der Taufe gehobenen Vereins sind  Christian Schramm (Vorsitz), Interessengemeinschaft Privater Milchverarbeiter in Bayern e.V., sowie Ludwig Huber, Genossenschaftsverband Bayern und Susanne Nüssel, Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft e.V.. Sie sollen in den kommenden Wochen die notwendigen Schritte umsetzen, um den Verein weiter zu etablieren.

Landesvereinigung vor dem Aus

Der Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft, die Interessengemeinschaft Privater Milchverarbeiter Bayerns und der Genossenschaftsverband Bayern haben Anfang Mai beschlossen, wesentliche gemeinsame Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft neu zu organisieren.

Die drei Verbände haben sich darauf verständigt, dass ein ausschließlich von Molkereien getragener Verein gegründet wird, der das bisherige staatliche Umlagesystem ersetzt. Begründet wird dieser Schritt durch rechtliche Bedenken der EU-Kommission bezüglich des Umlagesystems, sowie Kritik an Aufgabenschwerpunkten und Entscheidungsstrukturen.

Der neue Molkereiverein, dessen Vorstände von den drei Verbänden gestellt werden, soll die zentralen Aufgaben der bayerischen Milchwirtschaft fortführen. „So werden die beiden Schulstandorte für Molkereifachleute in Triesdorf und Kempten, sowie die Süddeutsche Butter- und Käse-Börse e. V. finanziert und zusätzliche Aufgaben wie Krisenmanagement und Kommunikation aber auch Absatzförderung weiter forciert“, heißt es in einer Anfang Mai versandten Pressemitteilung.

Nach Informationen des Wochenblatts soll die Landesvereinigung bis Ende 2017 weiter geführt werden. Die Umlage wird ab 1. Juli 2017 auf Null gesetzt. Auch über die Rücklagen wird die Landesvereinigung wohl nicht verfügen können. Diese Mittel sind offenkundig für die Sanierung von Schulstandorten vorgesehen. Damit scheint ein Überleben der Landesvereinigung über 2017 hinaus äußerst unwahrscheinlich; der neue Molkereiverein sieht „keine Zukunft“ für die Landesvereinigung. In Sachen Absatzförderung setzt der neue Molkereiverein auf die, wie es heißt, „bewährte Zusammenarbeit mit der alp Bayern.“

Als nächster Schritt war Anfang Mai die Gründung eines Vereins beschlossen worden. Dieser Schritt wurde nun vollzogen.

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