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Milchmarkt

Milchexport - Drittland nimmt mehr Menge auf

Marktberichtsstelle des Bayerischen Bauernverbandes
am
28.03.2018

Das im August 2014 von Russland an die EU ausgesprochene Embargo hat den Handel zwischen Russland und der EU nahezu zum Erliegen gebracht.

Milchexport

In zwei Jahrzehnten wurden die milchwirtschaftlichen Geschäftsbeziehungen mit Osteuropa so intensiv ausgebaut, dass für die Europäer ein sehr ansprechendes Handelsvolumen erreicht worden ist. Der plötzliche Handelsstopp führte dazu, dass die deutsche, wie auch die europäische Milchwirtschaft, sich beim Export umorientieren mussten.

Anfangs war der Drittlandshandel beeinträchtig, inzwischen erreichen die Absatzmengen des Außenhandels wieder ein zufriedenstellendes Niveau. 2017 verkaufte die EU fast 830 000 t Käse (+3,75 %), im Jahr davor 800 000 t. Bei Magermilchpulver wurden 779 000 t (+35,6 %) veräußert, das sind 200 000 t mehr als im Vorjahr. Die anderen Milchprodukte konnten meist gleichbleibend abgesetzt werden. Der Butterabsatz reduzierte sich durch ein geringes Angebot.

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