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Preisindex

Milchmarkt: GlobalDairyTrade-Index sinkt um 0,8%

Rinder Neuseeland
aiz
am
23.06.2017

Auckland - Der Markt in Neuseeland ist durch steigende Preise für Milchfett und sinkende Erlöse für Milchpulver gekennzeichnet.

Nachdem der GlobalDairyTrade (GDT)-Index zuletzt sechsmal in Folge gestiegen war, musste am Dienstag erstmals seit drei Monaten ein Minus von 0,8% bilanziert werden. Dabei zeigte sich, dass der internationale Milchmarkt zweigeteilt bleibt. Die Kurse für Milchfett ziehen weiter an, während beim Milchpulver bereits zum zweiten Mal hintereinander Preisabschläge hingenommen werden mussten, berichtet agrarzeitung.de.

Für eine Tonne Milchpulver wurden im Durchschnitt über alle Termine 3.022 USD/t bezahlt, das waren 3,3% weniger als am 6. Juni. Auffällig ist, dass vor allem die vorderen Liefertermine Juli (-6,5%) und August (-6,6%) nachgaben, während für den November ein Plus von 1,7% erreicht wurde. Im Vergleich zum Juni 2016 sind die Milchpulvererlöse um knapp 50% gestiegen.

Ungebrochen ist der Aufwärtstrend beim Milchfett. Butter verteuerte sich noch einmal um 2,9% auf 5.768 USD/t. Während der Liefertermin Juli um 5,7% nachgab, konnten für alle anderen Termine Zuwächse erzielt werden. Binnen eines Jahres haben sich die Butterpreise auf der GDT-Plattform damit mehr als verdoppelt. Der Preis für wasserfreies Milchfett (AMF) stieg um 4,4% auf 6.885 USD/t. Gegenüber dem Juni 2016 entspricht das einem Zuwachs von 90,1%.

Bei allen anderen Standardprodukten wurden zumeist niedrigere Preise erzielt. Am stärksten traf es Laktose mit einem Minus von 11,1% auf 869 USD/t. Labcasein erlöste 6.104 USD/t (-8%), Cheddar 4.121 USD/t (-3,8%). Für Magermilchpulver konnten die Verkäufer mit 2.218 US-/t um 1,4% höhere Preise erzielen.

Mit 21.171 t wurde am Dienstag etwas weniger Ware gehandelt als am 6. Juni (22.004 t). Die nächste Auktion findet am 4. Juli statt.

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