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Preiskrise bei landwirtschaftlichen Produkten

Verbraucher profitieren

pd
am
31.05.2016

München - Inflationsrate in Bayern im Mai bei nur 0,3 Prozent.

Im Vergleich zum Mai des Vorjahres haben sich die Verbraucherpreise in Bayern im Gesamtniveau um 0,3 Prozent erhöht; im April hatte die Inflationsrate bei 0,0 Prozent gelegen. Wie schon in den Monaten zuvor hat zu dem moderaten Preisanstieg ganz wesentlich der Preisrückgang am Energiemarkt beigetragen. So haben sich binnen Jahresfrist Heizöl um 26,3 Prozent und Kraftstoffe um 13,4 Prozent verbilligt. Ohne Kraftstoffe und Heizöl gerechnet, hätte sich der Verbraucherpreisindex im Vergleich zum Mai des Vorjahres um 1,1 Prozent erhöht.

Das Preisniveau für Nahrungsmittel (+0,9 Prozent) ist im Gesamtdurchschnitt im Vergleich zum Vorjahresmonat leicht gestiegen. Überdurchschnittlich verteuert haben sich Gemüse (+3,6 Prozent) und Obst (+4,5 Prozent). Auch die Preise für Eier (+12,1 Prozent) sind binnen Jahresfrist spürbar gestiegen. Deutliche Preisnachlässe waren hingegen bei Milch (-10,0 Prozent) und Butter (-13,8 Prozent) zu beobachten.

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik weiter mitteilt, sind die Verbraucherpreise gegenüber dem vorangegangenen Monat April im Gesamtniveau (+0,4 Prozent) geringfügig gestiegen. Spürbar verteuert hat sich Heizöl (+7,9 Prozent); auch die Preise für Kraftstoffe (+3,0 Prozent) sind überdurchschnittlich gestiegen. Ein deutlicher Preisrückgang binnen Monatsfrist war hingegen bei Milch (-9,3 Prozent) zu beobachten.

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