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Weltmarkt und Jahreswechsel

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Rainer Königer, Wochenblatt
am
30.12.2016

Ein furioses Jahr geht vorüber. Und wenn man endlich zur Ruhe kommt, nehmen für jeden ganz persönlich die einschneidenden Erlebnisse des Jahres wieder Gestalt an.

Weltmarkt und Jahreswechsel

Ein furioses Jahr geht vorüber. Und wenn man endlich zur Ruhe kommt, nehmen für jeden ganz persönlich die einschneidenden Erlebnisse des Jahres – ob gut, fröhlich, tragisch oder traurig – wieder Gestalt an. Mit einem Rückblick, aber auch mit einem kleinen Ausblick möchte das Wochenblatt auf den Marktseiten auch einen kurzen Moment inne halten. Der Dank geht an dieser Stelle an unsere Autoren und Informanten, die uns das ganze Jahr über versorgen. In dieser Ausgabe möchten wir einen Blick auf die pflanzlichen Märkte werfen, nächste Woche folgen die Märkte für tierische Produkte. Allgemein war die Lage an den meisten Märkten nicht erfreulich bis hin zu wahrlich desaströs. 2017 wird hoffentlich besser, viel besser.

Der Weltmarkt hat seine eigenen Gesetze und Kontinuität und Stabilität gibt es am Weltmarkt nicht. Ganz im Gegensatz zu einem bäuerlichen Familienbetrieb. Stabilität und Kontinuität, auch wenn es zwischendrin einmal krachen mag, sind die Pfeiler für ein einfühlsames Miteinander. Das Weihnachtsfest ist zwar schon vorbei, doch bis Heiligdreikönig befinden wir uns noch zwischen den Jahren. Die Rauhnächte sind eine besondere Zeit, werden in diesen zwölf Tagen, so ist es überliefert, doch die goldenen Fäden für das neue Jahr gesponnen. In dieser Zeit hat der kalte Weltmarkt keinen Platz. Auch wenn er schon wieder an die Tür klopft, und die Menschen zum Mitschwimmen auffordert. Der Weltmarkt kann warten, die „stade Zeit“ ist noch nicht vorbei und diese Zeit gehört den Menschen und allen Geschöpfen der Erde (und auch des Himmels) und nicht den Terminbörsen, Aktienkursen und jenen Spekulanten, die entfremdet von der Welt ihr Heil im schnellen Euro suchen.

Natürlich kann man als Unternehmer die Augen vor den Märkten nicht verschließen. Sie für eine kurze Zeit auszublenden, ist aber erlaubt.     

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