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Fleischmarkt

Deutsche Fleischerzeugung erreichte im Jahr 2016 erneut Rekordwert

aiz
am
09.02.2017

Wiesbaden - Im Jahr 2016 erzielten die deutschen gewerblichen Schlachtunternehmen einen neuen Höchstwert bei der Erzeugung von Fleisch. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, stieg die Produktion gegenüber dem Vorjahr leicht um 0,1% auf insgesamt 8,25 Mio. t. Damit wurde das bisher höchste Ergebnis der gewerblich erzeugten Gesamtschlachtmenge aus dem Vorjahr (8,24 Mio. t Fleisch) übertroffen.

Mit knapp 59,3 Mio. geschlachteten Schweinen im Jahr 2016 gingen die Werte gegenüber dem Vorjahr um 0,1% zurück. Das Schlachtaufkommen von Schweinen inländischer Herkunft sank dabei um 0,8% auf 54,6 Mio. Tiere. Hingegen erhöhte sich die Zahl der Schlachtungen importierter Schweine im gleichen Zeitraum um 9% auf 4,7 Mio. Stück. Aufgrund des höheren durchschnittlichen Schlachtgewichts konnte die Produktion von Schweinefleisch gegenüber 2015 um knapp 1.000 t auf 5,57 Mio. t gesteigert werden.

Die Anzahl von gewerblich geschlachteten Rindern erhöhte sich gegenüber dem Jahr 2015 um 0,5% auf 3,6 Mio. Tiere. Wegen des gesunkenen durchschnittlichen Schlachtgewichts der Rinder (-2 kg) verringerte sich die erzeugte Schlachtmenge allerdings um 0,2% auf 1,13 Mio. t.

Die Menge an Geflügelfleisch war im Vergleich zum Vorjahr mit 1,53 Mio. t um 0,3% höher. Starken Zuwachs gab es bei der Produktion von Truthahnfleisch, sie legte um 4,8% auf 483.000 t zu.

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